Fortsetzung #Fire inside#

Trotz der üblichen Freitag – Nacht Geschichte musste ich darüber schmunzeln, wie begeisternd Amelie von dem Kerl, der übrigens Mark hieß, erzählte. Dabei wussten wir doch beide, dass sie spätestens Samstag Abend wieder in einem anderen Bett liegen würde und ein anderer Kerl ihren Hunger nach Sex stillen musste. Als beste Freundin jedoch, sprach ich meine Gedanken nicht laut aus und schmunzelte weiter vor mich hin.

Bevor wir uns wieder von einander verabschiedeten, verabredeten wir uns noch für den bevorstehenden Abend, um die Clubs der Stadt unsicher zu machen. Ich besorgte mir auf dem Weg nach Hause noch ein neues Kleid und die dazu passenden Schuhe, denn seitdem ich über Mode schrieb, trug ich sie auch. Nicht das ich mir vor diesem Job keine Gedanken über Mode gemacht hätte, ich hatte nur keinen Grund dazu mich besonders gut zu stylen.

Zu Hause angekommen, verschlang ich das Sandwich, das ich mir mitgenommen hatte und ging ins Bad um mir ein heißes Schaumbad zu gönnen. Die Zeit mit Amelie verging wieder einmal viel zu schnell, mittlerweile war es schon später Nachmittag und ich beschloss mich nun nur mehr voll und ganz auf die Vorbereitungen für die Club Tour zu konzentrieren.

Das heiße Wasser schmiegte sich um meinen Körper, mit einem tiefen Seufzer glitt ich bis zum Hals in das angenehme Nass und schloss meine Augen. Ohne es zu wollen kamen die Erinnerungen des letzten Abends wieder in mir hoch. Nathans Lachen hallte immer noch in meinem Kopf. Ich hatte zwar das Gefühl ihn schon ewig zu kennen und doch bemerkte ich erst jetzt dass er mir eigentlich gar nichts über sich selbst erzählt hatte. Er hat mir nur zugehört, gelacht und hin und wieder seinen Charme sprühen lassen.

Ich spürte wie sich, bei dem Gedanken an ihn, ein warmes Gefühl in mir breit machte. Ich konnte nicht verbergen das ich ihn verdammt scharf fand, als er so vor mir stand in seinen sehr knapp sitzenden Jeans, dem weißen Shirt und dem Sakko. Eigentlich war er gar nicht der Typ Mann den ich mir sonst angelte, ganz im Gegenteil, er war genau einer von den Männern denen ich mit Absicht aus dem Weg ging. Ich war es immer gewöhnt die Zügel in die Hand zu nehmen und ich war es die sich normalerweise an einen Mann ran machte nicht umgekehrt. Und Nathan hatte eine Ausstrahlung, die mir zeigte dass er, der Jäger ist und nicht das Opfer. Vielleicht verstanden wir uns genau deswegen so prächtig, weil wir beide Jäger waren.

Mit einem Handtuch um meine Taille gewickelt schlenderte ich in mein Schlafzimmer, schlüpfte in einen schwarzen Spitzen String und nahm ein Paar halterlose, Nylonstrümpfe aus einer der vielen Schubladen. Den Blick in den großen Spiegel gewand, zog ich mein neues Jersey Kleid über die Hüften, über meinen wohl geformten Po bis über meine straffen Brüste, wo es mir dank des eng anliegenden Stoffes ein prall wirkendes Dekollte verpasste.

Vorsichtig und bedacht darauf den feinen Stoff nicht zu zerreißen, zog ich die Strümpfe an. Erst von den Zehenspitzen meines rechten Beines, hinauf zu den trainierten Schenkeln, wo sich der selbsthaftende Saum perfekt an meine Haut anpasste, dann über das linke Bein. Zufrieden über mein Aussehen schenkte ich meinem Spiegelbild noch ein kurzes Lächeln und verschwand danach auch gleich wieder im Badezimmer um meinem Gesicht mit etwas Mascara und Lippenstift den letzten Schliff zu verleihen.  Wenige Minuten später ging ich mit dem Handy an meinem Ohr auch schon zur Straße hinaus um Amelie Bescheid zu geben das ich schon auf sie wartete.

Obwohl Amelies Auftritte für gewöhnlich ja immer für Aufsehen sorgten, war ich dennoch überrascht als schließlich eine schwarze Limousine vor meinem Haus parkte und sie mich mit einem strahlenden Lächeln begrüßte nachdem ich neben ihr Platz genommen hatte. Noch bevor ich sie Fragen konnte wie wir zu der Ehre kommen mit so einem Wagen zu fahren, bekam ich auch schon die Antwort.

„ Mark, hat uns die Limo zur Verfügung gestellt“, ihr geheimnisvolles Lächeln, als sie den Namen Mark in den Mund nahm, verwirrte mich.

So kannte ich Amelie überhaupt nicht, um ihr die übertriebene gute Laune jedoch nicht zu vermasseln, tat ich so als hätte ich ihren Gesichtsausdruck nicht gesehen und nahm stattdessen das Glas Sekt dankend an dass sie mir anbot. Die Fahrt in dem luxuriösen Wagen war schnell vorbei, da ich selber mitten in der Stadt wohnte und so legten wir vor einem der vielen Clubs, die wir an diesem Abend noch besuchen wollten, eine Hollywood reife Show ab. Das einzige was uns noch fehlte waren, nach Fotos lechzende Paparazzies und der rote Teppich der uns den Weg in die Partyhöhle bahnen könnte.

Anstatt meinen Traum aus zu leben , stand ich eine Zigarette rauchend an einer bis in die Ewigkeit reichenden Warteschlange, gierig darauf endlich an der Bar zu stehen und den Blick nach interessanten Männern durch den Raum schweifen zu lassen. Als ich die Hoffnung, vielleicht doch noch bis zur bewachten Türe zu kommen, schon fast aufgegeben hatte, kam plötzlich ein gutaussehender Typ direkt auf uns zu.

„Amelie, da bist du ja“, ohne mich auch nur eines Blickes zu würdigen ging Mr.Unbekannt auf meine beste Freundin zu, und schlang auch sofort seine Arme um sie.  Die beiden wechselten ein paar Worte miteinander die ich durch den Lärm der anderen nicht verstand als mich Amelie plötzlich an der Hand nahm um mich vorbei an den grimmig aussehenden Türstehern hinein in den Club zu führen. Mein Blick wanderte auch gleich durch den abgedunkelten Raum um mir jemanden zu suchen den ich kannte und zu dem ich flüchten konnte, da mir die Rolle, der ungeduldig wartenden Freundin, ganz und gar nicht gefiel. Ich gab Amelie noch schnell ein Zeichen das sie mich an der Bar, am anderen Ende des Clubs finden würde und bahnte mir einen Weg durch die Menge, während sie sich weiterhin mit dem, mir immer noch fremden Charmeur, unterhielt.

Als ich meinen Drink hatte, jedoch immer noch kein bekanntes Gesicht entdeckt hatte beschloss ich einfach auf Amelie zu warten und beobachtete sie bis dahin. Es war erstaunlich wie sehr sie sich plötzlich wandeln konnte. Erst war sie noch der kühle, nichts an sich ranlassende Vamp und einen Moment später wirkte sie wie eine stinkreiche Frau mit Stil die ganz genau wusste was sie wollte und das war in meinen Augen mit Sicherheit der gutaussehende Blondschopf der schon seit unserer Ankunft ihre Aufmerksamkeit auf sich zog und mich somit in den Schatten stellte.

Als hätte sie meine Gedanken gelesen, verabschiedetet Amelie sich schließlich von ihrer Bekanntschaft und stolzierte auf mich zu.

„Einen Cosmopolitan, bitte“, ihre Stimme war wieder kühl und sexy passend zu ihrem perfekten Pokerface. Ich wollte sie gerade Fragen was es mit diesem Kerl auf sich hatte, als sie mich plötzlich auf die Tanzfläche zog. Ich versuchte mich auf den Rhythmus der Musik zu konzentrieren, kreiste aufreizend mit meinen Hüften warf die Arme über meinen Kopf und lachte als ich sah dass Amelie exakt die Selben Tanz Schritte wie ich aufs Parkett legte. Es dauerte nicht lange bis wir auch schon die Aufmerksamkeit von zwei jungen, gut gebauten Männern auf uns zogen, doch anstatt auf sie zu zugehen beschlossen wir, die beiden zu ignorieren und zu unseren Drinks zurück zu gehen. Wir wussten dass es keine fünf Minuten dauern würde bis die beiden uns folgen würden und bis jetzt hatte uns unsere Strategie immer zu einer heißen Nacht verholfen.

Wenige Augenblicke später stellten sich die beiden Männer als Sven und Tom bei uns vor und luden uns auf einen Drink ein. Während sich Sven, dessen Muskeln sich unter dem engen T – Shirt abbildeten, noch um die Aufmerksamkeit von Amelie bemühte, war Tom bereits in ein Gespräch mit mir vertieft.

Er passte perfekt in mein Beuteschema, war groß, gut gebaut und sprühte nur so vor Männlichkeit. Seine grünen Augen harmonierten wunderbar mit den dunklen Haaren und ließen ihn jünger wirken als er vermutlich war. Das gierige Funkeln in seinen Augen verriet mir sofort dass es ein leichtes Spiel für mich werden würde ihn in meinen Bann zu ziehen.  Schon nach kurzer Zeit war klar, dass er mein Spielchen bereits durchschaut hatte, jedoch mit Vergnügen mitspielte.

Immer wieder streifte er, während unseres Gespräches, mit seiner Hand über meinen Oberschenkel und zeichnete den Saum meiner Strümpfe nach der sich unter dem dünnen Stoff meines Kleides abbildete, zog sie jedoch sobald ich mich auch nur ein wenig bewegte wieder zurück. Ich war mir immer noch sicher dass das ganze nach meinen Spielregeln ablaufen musste und blickte ihm tief in die Augen während ich meine Lippen langsam um den Strohhalm meines Drinks legte und anfing daran zu saugen. Sein Blick sprach Bände, als ich das leere Glas schließlich abstellte und mir genüsslich mit meiner Zungenspitze über die Oberlippe leckte.

Die Reaktion auf meine kleine Showeinlage, war besser als ich erhofft hatte. Tom nahm meine Hand und zog mich eilig, durch die tanzende Menge hindurch, hinaus vor den Club wo er mich an die erst beste Wand drückte. Sein heißer Atem streifte meinen Hals, während mein Rücken gegen die kühle, nasse Steinmauer gedrückt wurde.

„Du willst also spielen, Lucia?“, seine Augen glühten nur so vor Lust und entlockten mir nur ein aussagekräftiges Nicken.

„Dann komm mit“, er hauchte mir einen Kuss an mein Ohrläppchen und zog mich dann wieder hinter sich her. Wir liefen um ein paar Ecken, durch ein paar beleuchtete Straßen und standen schließlich in dem Aufzug eines gigantischen Wohnhauses. Noch bevor er mich wieder an die Wand drängen konnte, öffnete sich auch schon die Aufzugstüre und wir standen direkt vor seinem Appartement.

Kaum hatte er die Türe geöffnet, zog er mich an sich und streifte mir, ohne mich dabei aus den Augen zu lassen, meinen Mantel ab und lies ihn auf das Sofa fallen, das fast die Hälfte des großen Wohnzimmers einnahm. Ich war wie verzaubert von den hellen Augen die sich tief in mein Innerstes zu bohren wollten.

Ich versuchte ihn abzulenken und fing, anstatt in seinen Augen zu versinken, an die Knöpfe seines schwarzen Hemdes zu öffnen. Ich schenkte jedem neuen Zentimeter Haut, den ich entblößte einen zarten Kuss und streifte ihm schließlich den schwarzen Stoff von den Schultern, bevor ich ihn auf den hölzernen Boden fallen ließ. Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken legte er seine Hände auf meine Schultern und drehte mich um so dass ich mit dem Rücken zu ihm stand. Mit geübten Fingern öffnete er den Reißverschluss meines Kleides und umfasste erst meine entblößten Brüste bevor er den Saum des Kleides umfasste um mir den enganliegenden Stoff langsam über meinen Hintern bis über meine Hüften hinab zu meinen Knöcheln zu ziehen.  Ich spürte wie sich mein Unterleib bereits nach seinen Berührungen verzerrte, mein Körper lechzte nur so danach von ihm aufs Bett geworfen zu werden. Als hätte er meine Gedanken gelesen umfasste er meine Taille und drehte mich abrupt wieder um, so dass er mir wie vorher schon direkt in die Augen blicken konnte. Sein Blick war dunkel uns er glühte nur so vor  Lust, seine Hände wanderten bereits gierig über meinen Körper, ertasteten jeden Zentimeter.

Es fiel mir schwer seinen Blick stand zu halten als seine geschickten Finger sich daran machten meine aufrechten Nippel zu zwirbeln, an ihnen zu ziehen. Um ein Stöhnen zu unterdrücken, zog ich seinen Kopf an seinen Haaren zurück in den Nacken und knabberte sanft von seinem Ohr weg über seinen Hals. Ich reizte ihn, leckte über seine überhitzte Haut, ließ meine Finger über seinen vollkommenen Körper wandern.

Erst als ich mich daran machte seine Jeans zu öffnen, zeigte er die von mir gewünschte Reaktion. Er umfasste wieder meine Taille, hob mich hoch und drückte mich an sich. Zielstrebig ging er auf die nächste flache Oberfläche zu und setzte mich darauf ab, bevor meine Beine spreizte und das feine Stück Stoff, dass meinen Scham bedeckte, geschickt zerriss. Dieser Kerl wusste wie man eine Frau zu einen Orgasmus trieb, seine Zunge flatterte immer wieder über meinen Kitzler, entlockte mir einen von Lust erfüllten Seufzer nach dem anderen und vernebelte meine Sinne. Seine Hände nagelten mich am Küchentisch fest und gaben mir keine Chance mich zu bewegen. Als seine Zunge ein weiteres Mal über meine Knospe tanzte verlor ich mich in einem atemberaubenden Orgasmus. Ich bäumte mich der wundervollen Berührung entgegen wollte mehr, wollte tiefer in mir spüren.

Nachdem ich mich  ein weiteres Mal fast in einem Höhepunkt verloren hätte, tauchte Tom wieder zwischen meinen Schenkeln hervor auf, umfasste meine Fußknöchel, zog mich näher an sich heran und drang in mich ein. Seine Stöße waren erst langsam, dann hart und unerbittlich.

Er umfasste meine Brüste, saugte an ihnen während ich meine Finger immer fester in seinen Knackarsch krallte. Ich versuchte immer wieder mich aus seinen fesselnden Händegriff zu befreien, schaffte es jedoch nicht und so erfüllte mich  ein weiterer harter Stoß gefolgt von einem anderen mit unermesslicher Lust die uns, vermischt mit dem Geruch von Sex und Toms heißen Atem auf meiner Haut, zu einen atemberaubenden, gemeinsamen Höhepunkt trieb. Sein Puls wurde mittlerweile wieder langsamer während die Wellen des Orgasmus immer noch durch meinen Körper hallten. Endlich konnte ich wieder einmal abschalten, den Alltag vergessen und das kleine Luder wieder aus ihrem goldenen Käfig holen. In meine Gedanken vertieft, bemerkte ich erst wie erschöpft ich war und das es mir wohl unmöglich war meine Füße zu bewegen.

Als Tom merkte wie erschöpft ich war, hob er mich von der glatten Oberfläche, legte meine Arme um seinen Hals und trug mich in sein Bett. Immer noch Atemlos, fiel ich schließlich kraftlos in den Schlaf.

 

 

Fortsetzung folgt…

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