Magic Moments – Besonderer Tag

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Bildquelle: Holmsohn

-Was für ein Wundervoller Start in den Tag. Ihre gute Laune reicht bis ins Unermessliche.  Mit einem Lächeln im Gesicht schält sie sich aus ihrer Bettdecke, und tappt ins Badezimmer um sich frisch zu machen, sie muss perfekt aussehen heute ist ihr großer Tag.

Endlich 20! Und das seit genau acht Stunden, fünfundvierzig Minuten und sechsunddreißig Sekunden.

Seit Wochen, nein seit Monaten wartet sie nun darauf morgens auf zu wachen und endlich zwanzig Jahre alt zu sein. Den heute ist nicht nur ihr Tag, es ist auch seiner, Marvins Tag: Ab heute wird sie nur ihm gehören, ab heute ist sie sein Eigentum.

Bevor sie unter die Dusche geht um das angenehm, erfrischende Wasser über ihren Körper laufen zu lassen, schweift ihr Blick noch einmal in den Spiegel.

Seitdem Marvin das erste Mal mit ihr geschlafen hat, hat sie sich verändert. Nicht nur optisch, nein, Lena ist mutiger, selbstbewusster, verruchter geworden. Langsam umfassen ihre zarten Hände, die festen Brüste, auch die haben sich verändert, sie wirkt plötzlich so weiblich, so erwachsen.  Und das alles nur wegen ihm.  Sie kennt ihn schon ihr Leben lang, ist mit ihm aufgewachsen, er war schon als sie ein kleines Mädchen war ihr Prinz.

Vorsichtig geht sie in die geräumige Duschkabine und dreht das Wasser auf. Das Plätschern des Wassers, weckt Erinnerungen in ihr.  Sie muss an das Meer, den Strand, an Marvin denken.

Es war vor vier Jahren. Die Eltern der beiden, waren gute Freunde also fuhren sie auch jedes Jahr zusammen in den Urlaub. Doch dieser Urlaub war anders, er war was ganz Besonderes. Marvin und sie waren jeden Tag zusammen im Meer, surfen.

Zusammen zügelten sie die Kraft der Wellen, haben gelacht, sich gegenseitig mit blöden Witzen aufgezogen, sie kamen sich von Tag zu Tag näher.  Am letzten Tag vor ihrer Abreise hat er sie überrascht, er hat gewartet, bis er sich sicher war das ihre Eltern schliefen und klopfte schließlich an ihrer Zimmertüre.

Er nahm ohne auch nur ein Wort zu sagen ihre Hand und zog sie hinter sich her. Sie erinnert sich daran als sei es erst gestern gewesen. Ihr rasender Herzschlag, sein heißer Atem der immer wie durch Zufall ihren Arm berührte. Er lief mit ihr zum Strand. Sie war überwältigt, dort, wo es ansonsten immer laut, heiß und alles voll mit bunten Strandtüchern war, befand sich nun der schönste Platz der Welt. Der lauwarme, weiche Sand unter ihren Fußsohlen, das Rauschen der Wellen und Marvin.  Es war als würde sein Blick funken sprühen, ihr Unterleib zog sich leicht zusammen und sie konnte der Versuchung diese wundervollen Lippen zu küssen einfach nicht widerstehen. Er kratzte sie, packte sie an ihren langen, schwarzen Haaren und zog ihren Kopf zurück um die heiße Luft tief ein zu atmen. Er war verrückt nach ihr, und sie nach ihm sie wollte das er ihr erster ist, er sollte der sein der sie zum ersten mal ausfüllt. Und er erfüllte ihr ihre sinnlichsten Wünsche. Beim Gedanken an den ersten Stoß der ihr Seelenfeuer entfachte wird sie heute, vier Jahre später, noch ganz kribbelig, obwohl sie seitdem ja schon ganz andere Sachen gewöhnt war, härtere Sachen.

Schnell spült sie sich das nach Mango duftende Shampoo aus den Haaren, sie wird ihn heute betäuben mit ihrem Duft, der zarten, leicht gebräunten Haut und ihren vollen Lippen die seinen Namen hauchen werden.

Mit dem Handtuch um ihren schlanken Oberköper geschlungen verschwindet sie wieder in ihrem Zimmer. Lena ist Studentin und wohnt mit zwei anderen Mädels in einer geräumigen WG, das Geld dafür beschafft sie sich mit kleinen Nebenjobs. Wie immer nach dem Duschen nimmt sie die gut riechende Bodylotion von ihrem Nachttisch und drückt einen Klecks davon auf ihre linke Handfläche,  cremt sich damit ein. Erst ihre wunderbaren , braunen, langen Beine, dann ihren flachen Bauch. Die größte Aufmerksamkeit bekommt ihr prachtvoller Hintern.

–Wer weiß was mit dem heute noch alles geschieht. Schmunzelt massiert sie ihre Brüste noch mit dem kleinen Rest Lotion auf ihren Händen, lässt das Handtuch fallen und schlüpft in einen schwarzen, Spitzen String.

Lena darf gar nicht daran denken was er heute alles mit ihr anstellen wird. Es ist lange her das sie ihn in ihr spürte, heute wird auch alles anders sein, diesmal muss sie tun was er will, sein Diener sein, das schnurrende Kätzchen das ihm aus der Hand frisst, den ab heute ist sie seine Sub und er ihr Dom.  Der Gedanke alleine schon lässt sie erschaudern.

Sie muss sich fertig machen und jeder Zeit bereit für ihn sein. Als sie ihm vor drei Jahren das Versprechen gab das sie ab ihrem zwanzigsten Geburtstag seine Unterworfene, sein Eigentum sein wird, sagte er, dass er sie anrufen würde wenn es soweit  ist. Bedacht schlüpft sie in die, zu dem engen String passende Korsage und schnürt ihre Brüste hoch so dass eine kleine, verführerische Wölbung den Saum überragt.

Seit Jahren schon plant sie den Ablauf dieses Tages genau, welches Make up sie auflegen sollte, wie sie ihre lange, schwarze Mähne tragen wird, wie kurz soll der Rock sein?  Oder, muss es überhaupt ein Rock sein. Bei allem wurde sie sich relativ klar und einig, nur die Frage mit den Dessous quälte sie lange.

Was zieht man drunter an wenn man seine Sandkastenliebe trifft? Das heißt was zieht man an wenn der nette, süße Junge von früher nun ein ausgebildeter Dom ist, der es liebt den Ton an zu geben?

Zu oft durchstöberte sie die Lederabteilung in ihrem Lieblingserotikshop, konnte sich aber nie dazu überwinden eines der verruchten Teile zu kaufen geschweige den an zu probieren. Letzt endlich kam sie zu dem Entschluss das es doch scheiß egal ist was sie anhat.

Den erstens kannte Marvin sie noch, da trug sie oft nur eine Windel und zweitens würde sie die Klamotten doch gar nicht lange anhaben. Geistesabwesend schlüpft sie in die schwarzen Netzstrümpfe, die sie schon vor einem Jahr gekauft hatte und bis heute nicht anhatte. Vorsichtig zieht sie den selbsthaftenden Saum bis an ihrem Oberschenkel hoch und streicht ihn glatt, dasselbe macht sie noch mit dem zweiten Strumpf, so dass keine Fältchen zu sehen sind. Zufrieden blickt sie in den gold umrahmten Spiegel vor ihr und schenkt sich selbst ein kleines Lächeln, bevor sie die Schranktür öffnet und ein schwarzes, kurzes Lederimitat Kleid von einem Bügel nimmt. Schnell zieht sie an dem Reißverschluss am Rücken und steigt erst leicht gebückt in das enge Kleid um es danach hoch zu ziehen. Der kühle, glatte Stoff passt sich ihren Kurven an unterstreicht die verruchte Seite in ihr.  Im selben Moment wo sie in die hohen Schuhe schlüpfen will, klingelt ihr Handy.

Ihr Puls rast, in ihrem Kopf dreht sich alles.

-Verdammt! Jetzt reiß dich mal zusammen du bist nicht mehr das kleine Linchen von früher du bist LENA, taff, selbstbewusst, frech und unglaublich sexy.

Unsicher sieht sie auf das Display, die Nummer ist unterdrückt. Das ist er!

Schnell geht sie ran, noch bevor das nervige Klingeln wieder versummt und ihr stockt der Atem. Ein heißes „Hallo“ dringt an ihr Ohr.

Nervös zupft sie an dem Saum ihres Kleides rum, seine Stimme ist immer noch genauso rau und sexy wie früher.

„Hey“, haucht sie ebenfalls so verführerisch wie nur möglich ins Telefon. Stille.  Er ist wohl genauso aufgeregt wie sie.

„In einer Stunde im Patricks Hotel, Zimmer Nr. 234.“, ohne das sie auch noch eine Frage stellen konnte war die Leitung auch schon wieder tot.

-Was war das den?!  Aufgebracht über den Korb den sie eben verpasst bekommen hat schlüpft sie in ihre hochhackigen, schwarzen High Heels  und geht ins Wohnzimmer. Der Anruf eben hat sie doch mehr aus der Bahn geworfen als gedacht.

Langsam schleichen sich Zweifel in ihr ein, ob sie sich nun wirklich mit ihm treffen sollte?

Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit, schnell streicht sie sich ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht, verabschiedet sich und geht zu ihrem Auto. Nach zehn Minuten steht sie vor dem monströsen Gebäude. Endlich steht ihr Mini in  der für eine Frau perfekten Parklücke und sie stolziert durch den Hintereingang des Hotels in die prunkvolle Lobby.

–Gott wie kann er sich so etwas nur leisten.  Aufgeregt tippt sie mit ihren langen Fingernägeln auf die glatte Oberfläche der Rezeption, während sie darauf wartet das der  schon etwas älter wirkende Kerl dahinter ihr seine Aufmerksamkeit schenkt.

Für einen Moment hebt er seinen Blick und greift dann ohne dass sie auch nur ein Wort sagen muss nach einem Schlüssel, mit goldenem Anhänger. 234! Jetzt wird’s wohl ernst.  Aufgeregt und voller Spannung wartet sie auf das öffnen der Aufzugtür, um gleich darauf rein zu stürzen und sich in das dritte Stockwerk transportieren zu lassen. Ihr Herz rast als sich nach einer halben Ewigkeit endlich die Tür aufschiebt. Den Blick auf die Zimmernummern gerichtet  geht sie den langen Flur entlang.

Da!  Hier ist es die Nummer 234 bevor sie die Tür aufschließt atmet sie noch einmal tief durch. Kein Stress heute, immerhin hat sie heute ihren zwanzigsten Geburtstag. wer will den schon mit gegenseitigem Anblaffen verbringen. Also Lena nicht.

Vorsichtig steckt sie den Schlüssel ins Loch und muss erst dreimal drehen um eintreten zu können.

Der große Raum ist bgedunkelt, ihre Blicke schweifen durch das Zimmer, sie versucht ihn zu Entdecken, spürt nur seine Nähe.

„In die Mitte!“, dringt da plötzlich eine forsche, unglaublich sexy Stimme an ihr Ohr.

–Er ist es! Nie im Leben könnte sie diesen Klang vergessen. Langsam tut sie was er sagt und geht in die Mitte des rund geschnittenen Raumes.

Ihr Herz pocht ihr bis zum Hals, was hat er vor? Wie hat er diesen Tag geplant? Während ihr hunderte Gedanken durch den Kopf schießen spürt sie plötzlich seinen heißen Atem an ihrem Nacken –Er ist hinter mir!

„Mein Linchen, endlich bist du hier“, sein Gesicht ist nun ganz nah an ihrer Schläfe, berührt sie aber nicht. Lena bald ihre Hände zu Fäusten um vor Aufregung nicht wieder an ihrem Kleid rum zu zupfen, sie fühlt wie sich jeder einzelne Muskel in ihr anspannt, seine unfassbar erotische Stimme so nah an ihrem Ohr ihr das Blut in die Adern treibt.

„Ja, ich bin hier“, sein Zeigefinger auf ihren Lippen lässt sie verstummen. –Gott ich bin jetzt schon ganz heiß auf ihn dabei war das noch nicht einmal der Anfang.

„Jetzt rede ich Lena.“, wieder streichelt seine Stimme sanft ihren Nacken, „ Ich werde dir jetzt die Augen verbinden, du sollst mein Geschenk an dich doch intensiv genießen können.“

Ihr Unterleib zieht sich angenehm zusammen, als seine Hände zufällig ihren Rücken berühren.

„Gib mir deine Hand“, seine Stimme ist nun sanfter, aber immer noch leicht kratzig. Vorsichtig sucht sie seine Hände und umschlingt ihre Finger dann um seine, er zieht sie vorsichtig an sich heran.

Stille. Sekundenlang ist es als würde die Welt aufhören sich zu drehen. Selbst wenn sie ihn nicht sieht so spürt sie doch das er ganz nah vor ihr steht, und sie betrachtet. – Sie ist so wunderschön. Marvins Hände streichen sanft über ihr langes, schwarzes Haar. Ein leichter Schauer überkommt ihn. Er hat sich nach ihr gesehnt, von ihr geträumt sich für sie ausbilden lassen, damit nur er ihr seine verruchte Welt zeigen kann und kein anderer.

Vorsichtig legt er seine rechte Hand in ihren Nacken, will sie küssen, bleibt jedoch kurz vor ihren vollen Lippen stehen. „Happy Birthday, mein Linchen“, es klingt wie ein Gebet aus seinem Mund. Lenas Herz rast wie verrückt und sie spürt die wohlige, kribbelige Wärme die in ihr hochsteigt.

Er geht um sie rum, seine leisen Schritte dringen an ihr Ohr, die Aufregung verpasst ihr eine Gänsehaut, vernebelt ihr die Sinne. Was wird er nun machen?

Ein leises Klicken. Sie spürt wie sich das enge Kleid lockert und er erst vorsichtig den Reißverschluss am Rücken öffnet und ihr dann den engen Stoff bis zu den Knöcheln runterzieht. Ein sanftes berühren ihrer Beine gibt ihr zu verstehen, dass sie vorsichtig aus dem Kleid steigen soll, das sich um ihre zarten Knöchel geschlungen hat.

Wieder ist diese Stille da. Sie sieht nichts, nur tiefe Dunkelheit, kann ihn nur spüren und durch kleine Geräusche nur erahnen was er mit ihr macht.

„Runter!“, er packt sie bei den Haaren und zwingt sie so in die Knie. –Gott, was für ein traumhafter Anblick. Die wunderschönste Frau der Welt auf Knien vor ihm. Langsam löst er die schwarze Krawatte von seinem Hals, sie hat ihn noch nicht gesehen, in schwarzen gut sitzenden Jeans und der Krawatte in der Hand steht er hinter ihr. Lässt seine Hände ihren Arm entlang wandern bis hin zu ihren Handgelenken. Mit einem Ruck, zieht er ihre Arme nach hinten an ihren Rücken.

„Falten!“, mit einem leichten Druck an ihren Knöcheln faltet sie die Hände. Er hätte sich mehr widerstand von ihr erwartet, aber so wie es aussieht hat sie genau so sehnsüchtig auf ihn gewartet wie er auf sie. Seine Augen glühen vor Lust als er sein Werk betrachtet, ihre langen Haare die ihren Rücken verdecken und seinem Blick den Weg zu ihren gefesselten Händen zeigt. Langsam geht er um sie rum, sieht sie an, bemerkt wie sich ihre zarten Knospen unter dem Stoff, vor Erregung aufrichten. Ohne sie aus den Augen zu lassen öffnet er seine Jeans, zieht sie aus und lässt sie auf den Boden fallen.

-Was war das! Panik steigt in ihr hoch.

„Keine Angst, das war nur meine Hose“, beruhigt er sie, als hätte er ihre Gedanken gelesen. Immer noch vor ihm kniend und mit gefesselten Händen, wartet sie gierig darauf ihn endlich zu spüren, doch er beherrscht sein Spiel. Er will sie nicht sofort nehmen. Will sie erst riechen, spüren, schmecken, will das Gefühl das sie nun sein ist genießen.

„Komm, steh auf“, seine Stimme ist bestimmt.  Unsicher greift sie nach seiner Hand und lässt sich von ihm zum Bett führen.  Die weiche Matratze  sinkt ein wenig in sich zusammen als sie sich darauf niederlässt.

„Hinlegen, die Arme übern Kopf und still halten“, seine Stimme klingt schon mehr nach einem Knurren. Vorsichtig berührt er ihren Hals lässt seinen Zeigefinger über den zarten Stoff wandern der ihre festen Brüste bedeckt. Er beobachtet jede Reaktion von ihr, der Brustkorb der sich ihm gierig entgegenstreckt, die Bauchmuskeln die sich zuckend anspannen wenn er ihren Bauch berührt, die Augenlider die unter der Roten Augenbinde vor Aufregung zucken. Sie windet sich unter jeder seiner Bewegungen, die Tatsache dass sie nichts sieht sondern nur fühlen kann macht alles noch viel heißer, erotischer.

Sanft streicht er mit beiden Händen ihre Arme hoch, umfasst ihre Hände und bindet sie geschickt an dem eisernen Gestell des großen Bettes fest. – Himmel wie wunderschön sie ist, so hilflos, voller Vertrauen zu ihm. Voller Leidenschaft küsst er ihre Lippen, beißt sie, schmeckt sie.

Ein leises Stöhnen entweicht ihrer Kehle als er seine Reise fortsetzt und ihren Hals ebenso mit Küssen bedeckt. Sie will ihn anfassen ihm zeigen wann es genug ist, doch die fesseln machen es ihr unmöglich mit ihren Händen durch seine schwarzen Haaren zu fahren, ihn zu packen, grob zurück zu ziehen. – Gott, wie gern sie das jetzt machen würde.  Ihr Unterleib spannt sich an als er geschickt die Hacken ihrer Korsage öffnet, ihre Brüste entblößt, sie liebkost.  Sie streckt ihm hungrig ihr Becken entgegen will ihn spüren, das Verlangen nach ihm ist so groß das es schon fast schmerzt.

Er ist ganz nah, küsst sie, liebkost sie und doch ist er so fern, nicht in ihr, nicht mit ihr vereint. Als könnte er ihre Gedanken lesen lässt er seine recht Hand in ihr feuchtes Spitzenhöschen gleiten, während seine linke Hand immer noch auf ihren Fesseln liegt.

„Aaah“, das ist zu viel, zu viel Gefühl, zu viel Kribbeln, zu viel von allem. Wie eine Welle wird sie von all der Sehnsucht, Liebe, den Erwartungen der letzten drei Jahre überschwemmt, lässt sich mit reißen. Automatisch hebt sie ihr Becken im Rhythmus seiner Finger die sich immer tiefer in sie Bohren erst langsam und sanft dann hart und schnell.

Sie lässt sich gehen. Stöhnt, beißt sich auf die Lippen während der liebliche Schmerz der gierigen Sehnsucht sie durchströmt.

Nur entfernt bekommt sie mit, das Marvin den Stoff zerreißt der ihre empfindlichste Stelle bedeckt. Zusammen mit der Korsage wirft er ihn zu Boden, lässt seine Hände über ihre Brustwarzen streichen und kann der Versuchung in diese wunderschönen, dunklen Knospen zu beißen nicht widerstehen sein Verlangen nach ihr ist einfach zu groß.

Als sie sich, leidenschaftlich keuchend auf die Unterlippe beißt kann er sich nicht mehr zurück halten. Er will sie jetzt! Und danach für immer…

Ohne sie zu berühren beugt er sich über ihren göttlichen Körper, lässt sie nur erahnen was er vorhat.  Lena ist sich sicher das er ihren Herzschlag hört, ihr hastiges Atmen spürt, er hat abrupt aufgehört sie zu berühren, sie weiß nicht was er macht, was er machen wird. Noch bevor sie sich weiter Gedanken machen kann lässt sie ein harter Stoß von ihm aufschreien. Er füllt sie aus, hart und fest, seine Hände liegen auf ihren weit gespreizten Beinen, drücken sie weiter nach hinten so das sich ihr gieriges Becken ihm gänzlich entgegenstreckt.

Der Drang ihn zu Berühren, sich an seinen Lippen fest zu saugen, zu sehen was er macht, löst unglaubliche Gefühle in ihr aus. Noch nie wollte sie etwas so sehr wie ihn, Marvin.

Seine Stöße werden schneller, härter. Erbarmungslos rammt er sich in sie, lässt sie keuchen, stöhnen, spürt ihr Verlangen nach ihm, seinen Körper, seiner Leidenschaft.

Ihr mit Schweiß benetzter Körper windet sich unter ihm, will mehr, sie lässt sich mit ihm treiben.

Ein kräftiger Stoß, sein erregter, heißer Atem an ihren Brustwarzen und sie verliert sich, wie Elektrizität durchströmt sie ein Gefühl der unendlichen Lust und Begierde reißt sie mit, lässt ihren ganzen Körper beben.  Kurz darauf pulsiert auch Marvin in ihr, dringt noch einmal tief in sie ein und lässt sich vor Erschöpfung und Erleichterung auf sie sinken.

Nach einer Ewig richtet er sich auf um sie von den Fesseln und der Augenbinde zu befreien. Lena hat Mühe ihre Augen zu öffnen, zu schön war die Reise in eine andre Welt mit ihm.

Langsam streicht er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht, betrachtet jeden Zentimeter ihres Gesichtes, streicht über die erröteten Wangen, streicht mit seinem Zeigefinger über die vollen, rosigen Lippen, sie kann den Blick nicht von ihm wenden ist wie gebannt von seinen Augen.

„Endlich zwanzig, nun bist du mein.“, mit seinen Worten im Ohr fällt sie erschöpft in den Schlaf.

Text: Saraphina J.C. Rose 

Bild: holmsohn

Magic Moments – Erwachen

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Lautes Kindergeschrei, der übliche Kampf um die Reihenfolge in der Schlange, vor dem beinahe immer besetzten Badezimmer. Daniel, mein Mann, drehte wie jeden Gott verdammten Tag, am Rad weil er Angst hatte zum hundertsten Mal zu spät zur Arbeit zu kommen. Und ich, ja ich musste über alles die Kontrolle behalten und ruhig bleiben.

Endlich! – Zwei Stunden später, es war kurz vor acht Uhr morgens, habe ich die Kinder an der Schule abgesetzt, meine flachen Ballerinas, gegen High Heels eingetauscht und bin war auf dem Weg zur Arbeit.

Neben dem üblichen Alltag als Mutter und Ehefrau, führe ich zusätzlich eine Modelagentur. Mein Büro liegt anders als mein Haus, im Zentrum der Stadt. – Gott sei Dank, blieb mir ein Stau heute erspart. Der Verkehr war flüssig, ich kam zügig voran und erschien pünktlich an meinem Arbeitsplatz.

Der Blick in die verspiegelten Wände des Aufzuges, ließen mich leise aufseufzen. Für meine dreißig Jahre, sah ich schon verdammt alt aus, wie ich fand. Der viele Stress, das triste, langweilige Alltagsleben, hatten mich in den letzten Jahren ermüden lassen. Früher, vor noch über zehn Jahren, war ich lebensfroh. Ich strotzte nur so vor Energie, konnte nicht oft genug mit Daniel schlafen. – Doch mittlerweile war sogar das eingeschlafen. Ich fand ihn immer noch attraktiv und ich liebte ihn auch, keine Frage. Jedoch hat uns der Alltag viel zu schnell eingeholt, alles wurde zur Routine, alles lief jeden Tag gleich ab. – Ich hatte es satt!

Die Aufzugstüren öffneten sich, mein Spiegelbild verabschiedete sich von mir. Gespielt selbstbewusst, sexy, stolzierte ich durch meine Büroräume. Begrüßte die Mitarbeiter und ging durch die verglaste Türe, in mein Büro.

Jede Menge Arbeit, Stress, das war es was ich jetzt brauche.

Mein Job war im Lauf der vergangen Jahre, mein Ausgleich, das Ventil für das Chaos, das zu Hause herrschte geworden.

Über mangelnde Arbeit konnte ich mich nicht beschweren. – Neue Castings standen an, Karteien mussten geprüft werden, etliche Verträge warteten auf meine Unterzeichnung.

Die Zeit rauschte nur so an mir vorüber. Ich hatte viel zu tun, erledigte alles sorgfältig und so war es auch schon Mittag, als ich auf die Uhr an der Wand blickte.

Wie üblich wollte ich gerade in die Cafeteria gehen um mir einen Kaffee zu holen, als plötzlich die Türe aufgingen.

Ich traute meinen Augen nicht! Vor mir stand doch tatsächlich Daniel. Noch nie zuvor hatte er je, auch nur einen Fuß in dieses Gebäude gestellt. „Ist was mit den Kindern? – Ist irgendetwas passiert?“, fragte ich ihn aufgeregt und voller Sorge, da ich mir seinen Besuch nicht anders erklären konnte. Er trat in den Raum, schloss die Türe hinter sich und ging auf mich zu. – Berührte meinen Arm und sah mich so liebevoll, an, wie er es schon lange nicht mehr getan hatte.

Mit den Kindern ist alles in Ordnung“, seine Hände strichen über die Ärmel der transparenten Bluse, die ich trug.

Aber unsere Beziehung ist es, wo wieder mal etwas passieren muss.“

Seine Worte trafen mich wie ein Blitz. – Ihm geht es also nicht anders als mir. Er konnte genauso spüren, dass uns der Alltag eingeholt hatte.

Das ist wahr“,mit einem Mal loderte die alte, schon längst in Vergessenheit geratene Leidenschaft wieder in mir auf. In diesem Moment wünschte ich mir nichts sehnlicher als ihn, meinen Mann. Ich wollte ihn spüren, fühlen, seinen betörenden Duft riechen, ihn schmecken. Es war lange, sehr lange her, seitdem ich mich so sehr nach ihm verzerrte, nahezu nach senen Berührungen lechzte. Mein Plan, die Mittagspause alleine in der Cafeteria zu verbringen, wurde schnell über Bord geworfen.

Ohne ein weiteres Wort zu sagen, presste Daniel seine Lippen auf meine. Sachte drängte er mich zurück an meinen Schreibtisch. Durch mein blindes Vertrauen zu ihm geführt, setzte ich einen Schritt nach dem anderen, immer weiter nach hinten, bis meine Knieneugen schließlich, die Kante des goldenen Sofas berührte. Instinktiv umfassten seine Hände mein Becken. Mit nur einer einzigen Bewegung spreizte er meine Beine. Ich stöhnte. Seine Küsse benetzten meinen Hals. – Lustvoll streckte ich mich seinen Liebkosungen entgegen. Ich wollte alles und noch mehr.

Baby, du schmeckst so gut…mhmm..köstlich“, das Vibrieren seiner Stimme auf meiner Haut, entlockte meiner Kehle einen rau klingenden Ton.

Nimm mich! – Schnell!“, mehr brachte ich in diesem Moment nicht mehr hervor. Ein einziger Blick in meine Augen später, schob er mir den Rock über die Hüften hoch und zog den seidenen String den ich trug, zur Seite. Gierig öffnete ich den Reißverschluss seiner Hose, fuhr mit meiner Rechten in seine Shorts und umfasste seinen steinharten Penis. „Stopp“, hörte ich ihn da plötzlich sagen. Irritiert sah ich zu ihm hoch. „Baby ich habe nicht genügend Zeit. – Fürs erste wirst du von mir verwöhnt werden…, den Hauptgang heben wir uns für heute Abend auf.“

Enttäuscht zog ich meine Hand wieder aus seinen Shorts zurück.

Lege dich zurück!“, befahl er mir und ich folgte ihm.

Sein Blick schweifte über meinen Körper, die Hände strichen, gefolgt von seinen Lippen über meine Beine.

Als er vor mir in die Hocke ging, meine Beine über seine Schultern gelegt, den Kopf in meinen feuchten Schoß gesenkt, vor mir kniete, überkam mich ein angenehmer Schauer. Ich wusste nicht warum, aber ich hatte das Gefühl, dass ich meinen Mann zuvor noch nie so gut wahr genommen hatte wie jetzt. Er war so verdammt sexy, so verrucht und verdorben, wie ich es mir immer von ihm gewünscht hatte. Wenn ich ihn noch weiter beobachtet hätte, wäre ich womöglich alleine schon durch meine wilden Fantasien mit ihm, zum Höhepunkt gekommen. Also lehnte ich mich zurück, schloss die Augen und genoss ihn.

Ich spürte seine Zunge, wie sie in langsamen Bewegungen über meine Perle kreiste. Seine Finger krallten sich in meine Oberschenkel und die Versuchung lauthals zu Stöhnen war so groß, dass ich Mühe hatte mich zu beherrschen. Doch der Gedanke daran, erwischt zu werden machte mich unglaublich an, spornte mich dazu an, mich fallen zu lassen, den Verstand auszuschalten und den Gefühlen den Vorrang zu geben.

Schon nach nur wenigen Minuten wusste ich nicht mehr wo mir der Kopf stand. – Er beherrschte mich, kontrollierte meine Lust, indem er den Druck auf meine, angeschwollene Knospe, mal mehr, mal weniger erhöhte. Der Griff um meine Schenkel wurde fester. Ich war mir sicher, dass er wusste, dass ich nicht mehr weit entfernt von meinem Höhepunkt war. Seine Zungenspitze wurde flinker, die flatternden Bewegungen brachten mich zum fliegen. Ich hob ab. Verlor mich völlig in meiner Lust und Begierde nach ihm. Ein letztes Mal sog er meinen Kitzler zwischen seine Lippen, als ein Elektrizität gleiches Zucken mich durchfuhr. Mein Körper bebte, meine Perle zuckte und ich spürte sein warmes Lächeln auf meiner Vulva.

Du bist wundervoll meine Schöne“, er war wieder aufgetaucht, sein Gesicht war direkt über meinen und er sah mich an.

Mit einem Mal wusste ich, dass aus der kleinen Glut in uns, nun endlich wieder ein Feuer entfacht wurde.

Text: Saraphina J.C. Rose

Bild: holmsohn