Magic Moments – Premiere

Bildquelle: http://www.holmsohn.com/
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Premiere

Der Konzertsaal ist gefüllt, sämtliche Plätze ausverkauft. Journalisten, berühmte Tänzer, Choreografen, Opernsänger, reiche Männer und Frauen oder solche die es noch werden wollen…

Heute ist mein, – unser großer Tag. Seit Wochen, – nein Monaten haben wir an dieser einen Aufführung gearbeitet. Für uns ist es beiderseits eine ganz besondere Premiere. Für dich , weil du zum ersten Mal eine Hauptrolle ergattert hast und für mich weil es mein erstes, selbst geschriebenes, veröffentlichtes Bühnenstück ist. Ich weiß dass du furchtbar nervös bist. Vorhin, hinter der Bühne, konnte ich dein rasendes Herz an meiner Brust spüren.

Die vergangenen Wochen waren hart, für uns alle. Du hattest Blasen an den Zehen, jeden Abend habe ich dir die Verspannungen aus den Waden und den Schultern massiert. Doch all das hat sich gelohnt meine Schöne, heute werden wir den Ruhm für die harte Arbeit ernten können…

Nur noch wenige Minuten, dann wird der Vorhang aufgehen. Die Lichter werden gedämmt, die Gespräche der Gäste verstummen, alle Augen richten sich nach vorne. Ich lehne mich entspannt zurück, sitze in der ersten Reihe. Die Bühne wird eröffnet. Hell strahlende Scheinwerfer setzen dich und deine Kollegen in das rechte Licht. Gleichzeitig erklingen die ersten Takte der Musik und ihr bewegt euch. Graziös, langsam erheben sich die Tänzer rund um dich herum. Konzentriert und voller Leidenschaft führen sie meine Choreografie aus. Es ist perfekt. Kein einziger tanzt aus der Reihe, die Mühe hat sich gelohnt…

Der Rhythmus der Musik wird schneller aggressiver, Spannung erfüllt den Raum. Alle halten sie den Atem an…

Wo du erst noch unscheinbar ruhig, am Boden lagst, streckst du dich nun in die Höhe. Ich merke dass du mich bereits entdeckt hast. Deine wunderschönen, grünen Augen auf mich gerichtet, steckst du all deine Energie in deinen Auftritt. Mein Blick bleibt an dir haften. Du ziehst mich in deinen Bann, lässt mich nicht mehr los. Mir stockt der Atem. Das Herz schlägt mir gegen die Brust und ich weiß dass du in diesem Moment nur für mich tanzt. – Wenn du wüsstest wie verdammt scharf du mich gerade machst…- Du siehst mich an, tanzt weiter. Alles um mich herum verblasst, es gibt nur mehr dich und mich….

Langsam bilde ich mir ein dich sogar riechen zu können…, der Duft deiner langen Haare umkreist meine Nase. Er erinnert mich an etwas…, an letzte Nacht. Wir hatten noch hart geschuftet, viel geprobt und waren erst spät wieder zu Hause angekommen. Du warst so erschöpft, deine Glieder schmerzten. Ich wollte dir was Gutes tun, ließ dir erst ein Bad ein, verwöhnte dich hinterher mit einer entspannenden Massage. Deine Haut duftete nach Mandelöl, dein Haar roch nach Kokos…, mhmm,..wunderbar.

Die Erinnerung ist noch so real, dass ich dich direkt vor mir liegen sehe. Meine Hände auf deiner zart, blassen Haut, dein leises Stöhnen in meinen Ohren. Plötzlich bin ich weit weg von der Ballettaufführung und finde mich mitten unserem heißen Spielchen wieder. Nur du.., und ich.

Ich rieche dich, schmecke dich, als meine Lippen die Kontur deiner Wirbelsäule nachzeichnen. All meine Sinne konzentrieren sich nur auf dich, meine Schöne…

Von Weitem dringt der energische Klang der Musik, die den Vorstellungssaal erfüllt, an mein Ohr. Ich träume weiter…, erinnere mich daran, wie meine Hände über deinen Rücken, hinab zu deinen runden Po und sachte zwischen deine Beine glitten. Bereitwillig hast du sie für mich geöffnet, mir den Weg zu deiner feuchten Lust gewiesen.

Mittlerweile bin ich tiefer in meinen Sessel gesunken, bin versucht die Augen zu schließen, doch ich lenke mich davon ab, richte meine Augen auf dich. Bei deinen graziösen Bewegungen, wie du dich streckst, deine Brüste dabei so wundervoll zur Geltung kommen, muss ich abermals an unsere letzte Nacht zurück denken. Ich kann beinahe spüren wie nass du warst. Meine Finger bahnten sich einen Weg, an deinem schwarzen Höschen vorbei, zwischen deine Lippen und drangen in dich ein, füllten dich aus. Dein warmes, weiches, rosiges Fleisch, zog sich wie ein Ring um meinen Zeige,- und Mittelfinger. Du hast gestöhnt, warst so laut dass du mir mit deinen berauschenden Klängen beinahe den Atem geraubt hast. Mit meinem Daumen rieb ich über deine, vor Erregung, angeschwollene Perle und spürte dass dein Höhepunkt nicht mehr lange auf sich warten lassen würde. „Mhmm.., schneller..!“, hörte ich dich in dein Kissen raunen. Den Befehl folgte ich gerne. Fasziniert von dir, beschleunigte ich meinen Rhythmus, erhöhte den Druck auf deinem Kitzler, so lange, bis du unter meinen Bewegungen zu zittern begannst. Deine Perle zuckte, der Saft deines Orgasmus ran dir hinab zwischen die Gesäßbacken. Der Stoff deiner schwarzen Pantie war feucht und duftete so verführerisch nach dir….

Die Beleuchtung des Saals geht an, die Musik verstummt und die Zuschauer erheben sich von ihren Plätzen. Ich folge ihrem Beispiel. Der Applaus dröhnt in meinen Ohren, holt mich wieder in die Realität zurück.

Die gesamte Schauspielgruppe verbeugt sich zum Dank vor dem Publikum. Die Vorstellung ist zu Ende. Ihr verschwindet wieder hinter der Bühne und ich weiß jetzt schon wie wir beide den Erfolg feiern werden….

Text: Saraphina J.C. Rose

Bild: holmsohn

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